da ich aber in bezug auf dogmatik/ideologie radikal bin und ein solches denken im bereich vegetarischer/veganer ernährung (leider) verbreitet ist, möchte ich als relativer neuling die stimmung dazu hier im forum mitkriegen.
also, ich bin derzeit leidenschaftlicher fleischesser und habe da auch kein schlechtes gewissen. für mich steht das nicht im widerspruch zu einer mitfühlenden haltung gegenüber unseren irdischen wegbegleitern in tier- (oder pflanzen-)form. es ist mir ein graus, wie in unserer welt fleisch 'produziert' wird, und trotzdem bin ich schnöder konsument.
mein beitrag zur globalen befreiung von leid sehe ich in meiner dankbaren haltung beim essen, meinem bewußtsein für das leid, das die menschheit den tieren und der natur auf erden zufügt (nicht nur bei der 'nahrungsmittelproduktion'!), und indem ich den tieren in meinem unmittelbaren erleben mit authentischer liebe und respekt begegne (bei zecken, bremsen und anderen blutsaugern arbeite ich in dem punkt noch an mir
ich fände es toll, wenn sich der 'bio-trend' in der nahrungsmittelproduktion weiter vertiefen würde zu einem umfassenderen spirituellen Verhältnis Mensch-Natur (habe als beispiel das bild im kopf von einem schlachter, der vor seiner tätigkeit ein dankesritual abhält, wie's die indianer, glaub ich, vor oder nach der jagd gemacht haben...)
ich freu mich auf undogmatische antworten,
flo