kategorien wie gut und böse sind in meinen augen falsch und beruhen auf dem gleichen dualen weltbild wie mann-frau, homo-hetero, kultur-natur etc., die auch allesamt einfach falsch sind.
fleischkonsum hat ganz real negative folgen: 1. für das jeweilige tier, sofern es keinen natürlichen todes gestorben ist (aber wer ist altes fleisch oder solches von kranken tieren?!), 2. für andere tiere (mehr konsum = mehr nachfrage = mehr produktion = mehr töten), 3. für andere menschen (eine tierische kalorie verbraucht zehn pflanzliche, in entwicklungsländern wird futtergetreide angebaut statt menschenessen, wasserressourcen werden durch fleischproduktion verknappt --> fleisch schafft hunger!), 4. für die natur als ganzes (treighausgas methan, regenwaldabholzung, überdüngung, zerstörung natürlicher lebensräume für monokulturelle weidewirtschaft, wasserverschmutzung/verschwendung etc.) und 5. für die/den konsument_in selbst, weil fleisch nicht wirklich sonderlich gesund ist (wobei sich hierüber im gegensatz zu den anderen punkten sicher streiten lässt, mich jedenfalls überzeugen die statistiken zum thema).
es gibt keinen einzigen(!) grund fleisch zu essen, außer dem recht jedes menschen, selbst zu entscheiden und sich auch für das falsche entscheiden zu können.
alles, was ich geschrieben habe, gilt so auch für sämtliche anderen tierprodukte (außer ganz vielleicht honig).
go vegan!