Nahrungszubereitung in der Schule




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Nahrungszubereitung in der Schule

Beitragvon SxEric » Samstag 8. August 2009, 13:24

Ich hab letzte woche ne ausbildung angefangen und einmal die woche haben wir 2 stunden nahrungszubereitung (vorallem für kinder).. die lehrerin meinte ich müsste dann wohl oder übel auch fleisch zubereiten (was jetzt nicht das problem wäre) aber.. ich müsste es auch kosten! schließlich müsste jeder kosten..
wisst ihr ob man da rechtlich drumherum kommt? oder ob man sich dem ganzen beugen muss? is ja schon ne ethische überzeugung,, moslems müssen ja auch kein schweinefleisch probieren..
gibts hier vielleicht irgendjemanden der/die nen sozialen/gesundheits/ pflegerischen beruf gelernt hat und eigene erfahrungen damit hatte??
Im Anfänger - Geist gibt es viele Möglichkeiten, im Geist des Experten nur wenige.
- Shunryu Suzuki
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Re: Nahrungszubereitung in der Schule

Beitragvon eldot » Samstag 8. August 2009, 14:03

hab leider (oder besser zum glück!!) keine erfahrung in der richtung.
aber nach meinem rechtsverständnis geht das ja gar nicht.
gibt und gab ja wohl zwangsernährung bei hungerstreikenden (was menschenrechtlich auch ziemlich fragwürdig ist) aber: zwang zum fleisch essen?? bin zwar auch kein jurist, aber ich glaube, da würdest du im zweifelsfall jeden rechtstreit gewinnen.
hat diese lehrerin dir denn mögliche konsequenzen bei einer verweigerung genannt? sie kann dirs ja schlecht reinzwingen.
überhaupt, ganz blödes argument "..schließlich müsse jeder kosten" (kann mir die frau lebhaft vorstellen :mrgreen: )
na jedenfalls viel spaß beim lernen...
bin ab montag ebenfalls wieder mit schulischen zwängen konfrontiert, allerdings nur anwesenheitspflicht...
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Re: Nahrungszubereitung in der Schule

Beitragvon BrunX AnGyo » Samstag 8. August 2009, 23:02

.. du musst das auf keinen fall probieren! :!:
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Re: Nahrungszubereitung in der Schule

Beitragvon georg » Montag 10. August 2009, 09:36

Hallo

es ist wohl eine verbreitete meinung, dass alles essen gekostet werden muss, ob z.b. versalzen oder durch anderes schwer geniessbar ist bis ungeniessbar. In so manchen küchen gibt es einen vor-koster oder einen chef-koch der kostet, aber meist erst, nachdem der kochende selbst gekostet hat.
Ich sehe es aber trotzdem so, dass du, wenn du vegetarier bist, doch trotzdem jemand anderen ersuchen kannst für dich zu kosten. Und wenn die lehrerin das respektiert und akzeptiert, also NUR die fleischgerichte betreffend, so fände ich das in ordnung. ich nehme an, da ja keine generelle verweigerung des 'kostens' hier vorliegt, dass du dies wahrscheinlich auch vor dem gesetz durchsetzen wirst können. Ansonsten bleibt nur mehr die möglichkeit einer anderen lehrkraft bzw. einer anderen schule. ich schliesse mich da ebenfalls der meinung von eldot an. ansonsten gibt es sicher auch private kochschulen, die kochen lehren und dabei deinen wunsch voll respektieren. (nur fleischspeisen nicht kosten, ansonsten alle anderen speisen ja.

es würde mich interessieren, wie dies ausgegangen ist. vielleicht kannst du gelegentlich darüber berichten!

Ich wünsche dir viel glück und respekt und verständnis seitens der lehrerschaft und der schulleitung.

Von herzen alles liebe

ge :) rg
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