morgens aufstehen.. zazen, danach yoga... dann schon die erste praxispause!- unachtsames frühstücken, bei radio und zeitung!! mit dem fahrrad zur arbeit.. habe mir gerade wieder die kopfhörer abgewöhnt, damit ich den frühling höre... bin beim atem.. fein! arbeit... kindergarten.. achtsames sprechen und tiefmitfühlendes zuhören.. sicher?! ..immer!? im hier und jetzt sein.. ? tun was gerade zu tun ist und nicht auf den feierabend wartend? nach hause... yoga(ausbildung), lernen, meditieren.. jeden abend!?? .. auch mal scheiße im tv glotzen und wertvolle zeit in der matrix verplempern..! zu bett gehen.. jede menge schlaue, spirituelle bücher liegen auf dem nachttisch... manche hab ich sogar schon angefangen zu lesen....
aufstehen. kaffee machen. mails checken beim wach werden. (seltener kommt an dieser stelle der besuch im fitnessstudio mit belehrungen aufm mp3player oder buddhistischer lektüre beim radeln). duschen. meditieren (aha!). frühstücken immerhin während ich nichts anderes tue. arbeiten gehen und ganz beim kunden sein, zwischendruch mal dran denken das trinken nicht zu vergessen und ab und zu schmunzeln über die betriebsamkeit, aufgeregtheit und kleinen ärgernisse, die ja eigentlich keinen ärger wert sind. nach hause gehen, wieder mails checken und so. abschalten. freunde treffen, telefonieren, ... buddhistischen kram lesen oder notizen aus der sangha ins reine schreiben. schlafen. wieder kaum was gelernt.
im moment schaut es beim mir so aus. morgens liebevoll und sehr direkt von meiner tochter geweckt werden. der tag wird gemeinsam begrüßt und mit der allmorgendlichen pflege und nem relativ gemütlichen frühstück begonnen. bei gutem wetter geht es dann ab in den garten wo ich dann mit meinem täglichen tai chi chuan und chi kung übungen beginne während meine tochter mit dem nachbarsmädchen spielt. natürlich werde ich dabei etliche male unterbrochen und übe mich dabei in geduld. bei nicht so gutem wetter passiert eigentlich das gleiche nur indoor. an machen tagen, wenn meine tochter bei einer tagesmutter ist, wird in dieser zeit dann, "im idealfall", intensiv praktiziert und laufen gegangen. mittags schmeiß ich mich dann an den herd und koche gutes, gesundes essen. falls ich alleine bin, überspringe ich auch mal gerne diese fase, esse nur ne kleinigkeit oder nix und praktiziere noch ein wenig, gehe eventuell in die natur oder schnapp mir ein buch, lese und philosophiere mit mir. nachmittags verbringe ich dann zeit mit meiner tochter wenn sie bei mir ist und mache übungen wenn sie mal alleine oder wieder mit dem nachbarsmädchen spielt. an manchen abenden gebe ich dann noch tai chi chuan unterricht. nach der abendmahlzeit wird der tag bewusst verabschiedet und es gibt es dann das zubettgeh ritual und kuschel meine tochter in den schlaf. wenn meine lütte dann schläft, werden erstmal die systeme runtergefahren und dann wieder praktiziert, entweder alleine oder gemeinsam mit anda. zwischen diesen ganzen geschehnissen werden dann noch hausarbeiten und einkäufe gemacht, sich mit freunden getroffen oder was sonst noch so anliegt. all das tue ich mit der mir möglichen bewusstheit, offenheit, und dankbar für die möglichkeit in diesem leben zu wirken.
zwar nicht alltag.. aber gestern sah mein tag so aus:
morgens aufstehen und zazen dann ausgebiebig auf dem balkon gefrühstückt dann rucksack und bentoboxen gepackt und ab in den wald 3 stunden wanders, zwischendurch essen, und bewusst genießen danach zuhause überbackenen blumenkohl mit sojashcnitzeln zubereiten dann rummel und danach nen nachtgottesdienst in ner katholischen kirche beigewohnt..