oh, da hab ich letztens im retreat wunderbares zu gelernt!
erstmal hat rinpoche vorgeschlagen, die ablenkungen / gedanken zu zählen. dass heißt SIE zum objekt der meditation zu machen. ich sag dir: das ist der hammer. damit werden sie so nützlich!
und dann kannst du sie auch statt zu zählen anders zum objekt der meditation machen, indem du sie nämlich ganz genau anschaust, z.b. festzustellen versuchst wo der gedanke ist. wenn ich das versuche ist er auch schon weg! wie der versuch ne seifenblase zu fangen. genauso kann man versuchen herauszufinden welche farbe der gedanke hat oder so (naja, ist jetzt al von mir so ne vermutung ... )
ein anderer blickwinkel ist der, sämtliche gedanken nicht zu verteufeln, sondern gerade diese als ausdruck deiner natur des geistes zu sehen! dein geist produziert nun mal gedanken. der versuch nicht zu denken macht dich zu einem zombie! nicht denken ist nicht das ziel von meditation.
dazu gibt es gute vergleiche, die die natürlichkeit von gedanken veranschaulichen:
wenn der geist wie die sonne ist, dann sind die gedanken wie die sonnenstrahlen.
wenn der geist wie das meer ist, dann sind die gedanken wie die wellen.
beides lässt sich einfach nicht aufhalten, da kannste dich aufn kopp stellen!
worums wirklich geht ist, den gedanken nicht zu folgen. schwer genug. und da helfen die oben genannten methoden mir zumindest ganz gut.