Körper und Geist gesund halten..
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drogen!? - spirituelle erfahrungen!?

Montag 6. April 2009, 06:09

um das aus dem vorstellungstropic mal hierhin zu verplanzen...

drogen sind auch teil meines lebens (gewesen) ...
bewusste spirituelle ambitionen hatte ich aber bei ihrem konsum nie und mit meinem heutigen verständnis für spirituallität haben sie auch nix zu tun ...
ich könnte höchstens sagen, das ich ohne sie vielleicht nicht so intensiv mit dem thema leid konfrontiert wäre.. somit haben sie mir indirekt auf einen spierituellen weg mit geholfen ;-) .....

im ernst..
ich halte diese hippiekacke, von wegen bewusstseinserweiterung durch z.b. hallizinogene für ne ganz gefährliche kiste..
wir sind numa hier nicht im urwald, oder inna wüsste.. nicht in einer mystischen verbindung mit der natur (um uns und in uns) auf gewachsen..
uns fehlt da das notwendige fundament, um so einen weg zu gehen...

drogen sind kontrainduktiv was mitfühlende achtsamkeit und ein klares bewusstsein angehen!

Montag 6. April 2009, 06:09

Re: drogen!? - spirituelle erfahrungen!?

Freitag 10. April 2009, 11:33

was für erfahrungen einzelne gemacht haben, würde mich trotzdem mal interessieren.. ich hab zwar früher "nur" gekifft und getrunken, aber erfahrungen die ich als "spirituell" einordnen würde, hatte ich da nie... oder ich hab sie nach dem rausch wieder vergessen :lol:

vielleicht kann jemand seine/ihre erfahrungen ja etwas erläutern?

Re: drogen!? - spirituelle erfahrungen!?

Freitag 10. April 2009, 18:19

..was willste hören?
erlebnisberichte von xtc und lsdgeschwängerten tagen ohne schlaf dafür mit persönlihckeitmutationen und schlechten sex? oder wie das durchleben einer durch disingergrogen und thc initiierten psychose ist?
- oder die geschichten, wie mensch sich im wald in der schwitzhütte trifft um auf pilzen kontakt zu den ahnen aufzunehmen..
:?: :?: ;)

Re: drogen!? - spirituelle erfahrungen!?

Dienstag 14. April 2009, 08:39

na, alles das was du davon als spirituelle erfahrung einordnen würdest.. ;)

nee im ernst, die frage richtete sich jetzt auch eher an jemanden, der davon überzeugt ist, dass man durch gewisse substanzen spirituelle erfahrungen machen, oder sein bewusstsein erweitern kann oder irgend sowas.. und was dieser mensch genau erlebt hat.

mir fällt noch ein, dass ich vom kiffen angstzustände bekommen und das es meine depressionen verschlimmert hat.. was mir aber andererseits dabei half, von irgendwelchem esoterikmist weg zu kommen.. und die welt mal wieder nüchtern zu betrachten..

Re: drogen!? - spirituelle erfahrungen!?

Freitag 17. April 2009, 13:42

ahh, grad erst das topic hier bemerkt. jetzt hab ich mich da in der vorstellungsrunde dazu schon ausgelassen.

im ernst..
ich halte diese hippiekacke, von wegen bewusstseinserweiterung durch z.b. hallizinogene für ne ganz gefährliche kiste..

yo, würd ich auch sagen. aber nich nur ;)

wir sind numa hier nicht im urwald, oder inna wüsste.. nicht in einer mystischen verbindung mit der natur (um uns und in uns) auf gewachsen..
uns fehlt da das notwendige fundament, um so einen weg zu gehen...

hm, wenn ich mich nur aufs äußere beziehe dann stimmt das schon. wenn ich drogen benutze um mich zu z.b. zu einer liebesfähigen person zu entwickeln bzw. generell zur entwicklung meiner selbst, dann denke ich nicht, dass uns das fundament dazu fehlt. das ist kulturübergreifend. denke ich...

drogen sind kontrainduktiv was mitfühlende achtsamkeit und ein klares bewusstsein angehen!

naja, würd ich auch wieder ja und nein sagen. auf den moment der drogenwirkung bezogen in gewisser hinsicht ja aber das entscheidende ist ja in meinen augen, inwiefern kann ich das erlebte in mir integrieren? ich hatte nach einigen settings auch eine, in meinen augen, klareres bewusstsein und höhere achtsamkeit als jemals zuvor. um nix romantisch zu verklären muss ich dazu sagen, dass mich viele sachen auch einfach böse in den arsch getreten haben.

nee im ernst, die frage richtete sich jetzt auch eher an jemanden, der davon überzeugt ist, dass man durch gewisse substanzen spirituelle erfahrungen machen, oder sein bewusstsein erweitern kann oder irgend sowas.. und was dieser mensch genau erlebt hat.


im moment bin ich davon überzeugt. ganz kurz und einfach gesagt aus dem grund weil es für mich den transzendentalen aspekt eindringlich erlebbar gemacht hat.

Re: drogen!? - spirituelle erfahrungen!?

Mittwoch 5. August 2009, 12:29

schönes thema...

BrunX AnGyo hat geschrieben:ich könnte höchstens sagen, das ich ohne sie vielleicht nicht so intensiv mit dem thema leid konfrontiert wäre.. somit haben sie mir indirekt auf einen spierituellen weg mit geholfen ;-) .....

könnt ich auch so sagen.

BrunX AnGyo hat geschrieben:ich halte diese hippiekacke, von wegen bewusstseinserweiterung durch z.b. hallizinogene für ne ganz gefährliche kiste..
wir sind numa hier nicht im urwald, oder inna wüsste.. nicht in einer mystischen verbindung mit der natur (um uns und in uns) auf gewachsen..
uns fehlt da das notwendige fundament, um so einen weg zu gehen...

also hier in berlin ist man ja schon irgendwie im dschungel (inna concrete jungle of babylon ;))
da uns das (notwendige) fundament fehlt, ist diese 'hippiekacke' aber wirklich ein ganz gefährliches spiel mit dem feuer. die entwicklung zu einer wahrhaft (im 'göttlichen' sinn) 'liebesfähigen person' beinhaltet nämlich, find ich, nicht nur kuschelparties und 'eia-popeia-wir-haben-uns-alle-soo-lieb'-zustände.

aber ich frage mich, was es für den heutigen mitteleuropäer für eine alternative zu diesem spiel gibt, wenn er dieses fundament nicht in traditionen anderer völker suchen möchte. die zerstörung unseres diesbezüglichen kulturellen fundaments läuft/lief ja, denk ich, schon jahrhunderte, und wurde, glaube ich, sogar ganz bewusst von den nazis im dritten reich in einer rigorosen perfektion betrieben. (...was immer das für einen evolutionären 'sinn' auch haben mochte...)

BrunX AnGyo hat geschrieben:drogen sind kontrainduktiv was mitfühlende achtsamkeit und ein klares bewusstsein angehen!

in diesem punkt finde ich es angebracht, zwischen 'bewusstsein' und 'geist' zu differenzieren. ich glaube, dass drogen in erster linie den geist trüben (bzw. neutraler: verändern). aber, das die faszination einer solchen geistigen veränderung einen gehörigen sog in die illusionären gedankenwelten bewirken kann, ist ja klar ('boah, voll die optix' :roll: :shock: ;) ) und ohne ein besagtes kulturelles fundament kann man da schon ganz schön abheben...

übrigens gibts einen wunderbar fluffig-geschriebenen roman genau zu dem thema 'schwitzhütte-pilzritual-hippieleichtsinn' (staranwalt verliebt sich in hippiemädchen und dreht nach pilzkonsum komplett ab :) )

Martin Suter, 'Die dunkle Seite des Mondes'

sehr empfehlenswert....
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