schönes thema...
BrunX AnGyo hat geschrieben:ich könnte höchstens sagen, das ich ohne sie vielleicht nicht so intensiv mit dem thema leid konfrontiert wäre.. somit haben sie mir indirekt auf einen spierituellen weg mit geholfen

.....
könnt ich auch so sagen.
BrunX AnGyo hat geschrieben:ich halte diese hippiekacke, von wegen bewusstseinserweiterung durch z.b. hallizinogene für ne ganz gefährliche kiste..
wir sind numa hier nicht im urwald, oder inna wüsste.. nicht in einer mystischen verbindung mit der natur (um uns und in uns) auf gewachsen..
uns fehlt da das notwendige fundament, um so einen weg zu gehen...
also hier in berlin ist man ja schon irgendwie im dschungel (inna concrete jungle of babylon

)
da uns das (notwendige) fundament fehlt, ist diese 'hippiekacke' aber wirklich ein ganz gefährliches spiel mit dem feuer. die entwicklung zu einer wahrhaft (im 'göttlichen' sinn) 'liebesfähigen person' beinhaltet nämlich, find ich, nicht nur kuschelparties und 'eia-popeia-wir-haben-uns-alle-soo-lieb'-zustände.
aber ich frage mich, was es für den heutigen mitteleuropäer für eine alternative zu diesem spiel gibt, wenn er dieses fundament nicht in traditionen anderer völker suchen möchte. die zerstörung unseres diesbezüglichen kulturellen fundaments läuft/lief ja, denk ich, schon jahrhunderte, und wurde, glaube ich, sogar ganz bewusst von den nazis im dritten reich in einer rigorosen perfektion betrieben. (...was immer das für einen evolutionären 'sinn' auch haben mochte...)
BrunX AnGyo hat geschrieben:drogen sind kontrainduktiv was mitfühlende achtsamkeit und ein klares bewusstsein angehen!
in diesem punkt finde ich es angebracht, zwischen 'bewusstsein' und 'geist' zu differenzieren. ich glaube, dass drogen in erster linie den geist trüben (bzw. neutraler: verändern). aber, das die faszination einer solchen geistigen veränderung einen gehörigen sog in die illusionären gedankenwelten bewirken kann, ist ja klar ('boah, voll die optix'

) und ohne ein besagtes kulturelles fundament kann man da schon ganz schön abheben...
übrigens gibts einen wunderbar fluffig-geschriebenen roman genau zu dem thema 'schwitzhütte-pilzritual-hippieleichtsinn' (staranwalt verliebt sich in hippiemädchen und dreht nach pilzkonsum komplett ab

)
Martin Suter, 'Die dunkle Seite des Mondes'sehr empfehlenswert....