soo.. neuer ansatz, diesmal geb ich mir mehr mühe..
ich finde, buddhismus und punkrock haben erstmal garnichts miteinander zu tun.
jedoch kann ich an einigen punkten parallelen erkennen, aber meiner meinung nach gibt es genausoviele widersprüche wie es gemeinsamkeiten gibt.
letztenendes ist es ja auch nur ein konstrukt, man bastelt einfach seine vorlieben mit seiner spiritualität zusammen und fertig.. gibt es ja auch bei anderen "religiösen gruppen" (jesus freaks, jesus skins, usw.)
vielleicht sollte man auch definieren, was man unter punk versteht.. da gehen ja die meinungen auch ziemlich weit auseinander.. wenn punk etwas destruktives darstellt (betrinken, drogen, abhängen, sich selbst vernachlässigen) dann sehe ich da garkeine parallele zum buddhismus..
wenn man mit punk aber straight edge, veganismus, do it yourself und ein halbwegs herrschaftsfreies leben, sowieso kampf gegen sexismus, rassismus, homophobie und speziesmus versteht, sehe ich da einige gemeinsamkeiten..
ich denke auch, dass man grenzen und regeln im inneren ablegen muss, bevor man sie in der äußeren welt bekämpfen kann.. der ansatz "meditate and destroy" ist meiner meinung nach ein guter ansatz, dass auch wirklich heilung und überwindung von gesellschaftlichen mustern unter dennen menschen leiden stattfinden kann..
andererseits wurden in der punk-"bewegungen" religionen oder religiöse gruppen (wozu ja auch der buddhismus definiert werden kann) abgelehnt (no gods, no masters).
ausserdem widerspricht der "führerkult" um manche "meister, gurus" und "religöse/spirituelle praktiken"b stark einem herrschaftsfreien leben.. (beispielswiese die anerekennung des dalai lama, als religiöses UND politisches oberhaupt eines landes)
joa.. sollte irgendetwas davon blödsinn sein, dann berichtigt mich bitte
