oh mann. immer wieder: - fehlende motivation zum sitzen. - zweifel am lehrer - zweifel am weg - trotz und wunsch sein eigenes ding durchzuziehen - und die "liebe" und der spaß an samsara wo gehts lang? ich hab gerade mal wieder die orientierung verloren.
hab ich auch immer wieder.. vorallem wenn depressive frustphasen einen überkommen.. bei mir helfen dann eigentlich nur 2 wege.. 1. ein paar tagen ausSETZEN oder 2. ein paar tage ausSITZEN soll heißen.. manchmal braucht man auch vom spirituellen etwas abstand und sollte sich irgendwelchem scheiß hin geben.. ps3, dvd´s, freunde.. usw.. und sich dann ein paar tagen mal wieder hinsetzen.. zuletzt half mir aber, dass ich mich tapfer zuhause 2x lange hingesetzt habe an einem tag und nach ner langen zeit, wusste ich dann wieder warum ich sitze und warum ich mir die schmerzen und das alles antue..
hehehe.. ich meine damit ja eher.. sowas wie.. irgendwo hingehen und irgendwas machen und wenns nur scheiß ist.. wie... öööm.. kA.. weißt schon was meine
wie spannend zu sehen, was ich vor soooo langer zeit schrieb. und dass ich inzwischen so gar nicht weiter bin. ich hab 09 über mehr oder weniger strebsam praktiziert. meidtiert, gelesen, die sangha besucht - sogar die gemeinschaftstage der ganzen sangha, die auch recht schön waren. und seit dezember etwa nichts mehr. ich bin verliebt, in einer partnerschaft, die mich glücklich macht und mich ausfüllt. das ist sicher ein grund warum ich das praktizieren nicht wirklich vermisse. ich finde halt in meiner partnerschaft. und in mir, durch die partnerschaft. das ist extrem samsarisch und sicher bin ich nicht frei von anhaftung, auch wenn ich mir auf der theoretischen ebene vormache, mir der risiken durchaus bewusst zu sein. zduem bin ich umgezogen - noch weiter von meiner sangha weg, die nun noch umständlicher zu erreichen ist. nun möchte ich die partnerschaft und den umzug aber auch nicht allein für mein schwänzen, meine auszeit, meine faulheit - oder wie auch immer man es nennen will - verantwortlich machen, denn (wie das datum dieses threads zeigt) zweifel an und wandel in der praxis kommen ja immer wieder vor.
sicher kommt irgendwann der wiedereinstieg. allerdings wäre ich nicht bös drum, wenn das nicht mehr allzu lang auf sich warten ließe. habt ihr ideen?
ich zweifle jedenfalls an meiner sangha, bzw meinem weg dort diese sehr ausgeprägten rituale fremder kulturen sind zwar hübsch exotisch und reizvoll, ... und ich verstehe auch ihren wert den geist zu verändern meinem herzen bleibt der zugang jedoch irgendwie verwährt mich überfordert das es passt für mich nicht, mich in diese komplexe struktur einzulernen, um dann damit der erleuchtung näher zu kommen der weg ist zu eng, zu vorgeschrieben vielleicht das fremde (was sicherlich auch nicht nötig ist) oder mein trotz, sobald mir jemand etwas vorschreiben will ich hab beides ein bißchen überprüft und mit distanz betrachtet und ich finde keinen weg zurück in die sangha ich liebe meinen lehrer und sicherlich schaffe ich es auf ganz kleiner flamme seine inspiration zu nutzen, mal mehr mal weniger ... im moment halt weniger *grins*
(ein kleiner auszug aus einem gespräch mit einem freund als update)
bei mir sieht das mit dem zweifel gerade so aus, das ich nicht mehr daran denke zu ordinieren. auch hab ich gerade so eine phase in der ich mich offen und ehrlich gerade nicht ganz so tief einlassen kann, auf "nur" einen "bestimmten" weg, bzw auf einen lehrer. ich hatte so zeiten früher schon mal und bisher bin ich immer wieder zu einer konsequenten praxis in eine richtung zurückgekehrt. gerade fühlt sich alles aber so "offen" an. ich habe gerade das gefühl, das ich noch nicht alles ausgetestet habe, was zu mir und meiner art mein leben zu spiritualisieren passen könnte. ich denke schon, das es wichtig ist, sich irgendwann wirklich möglichst "ganz" auf einen (gut ausgesuchten und hinterfragten)weg, eine praxisform und vielleicht einen lehrer einzulassen, aber für mich weiß ich gerade nicht mehr, wann das soweit sein wird.. es ist im letzten jahr soviel passiert... und passiert noch... yoga steht jetzt erstmal im vordergrund.. naja, eigentlich steht meine neue beziehung im vordergrund. aber genau diese ist auch gerade meine größte spirituelle übungspraxis ...... zum glück hab ich eine freundin, die auch yoga und meditation praktiziert und mir diesbezüglich auch schon mal sanft in den arsch tritt! einfach weiter gehen... ich denke, wenn mensch einmal angefangen hat sich mit sich und dem dharmascheiß auseinanderzusetzen gibt es gein wirkliches zurück mehr ... und was spricht dagegen, mal was anderes auszuprobieren? wenn der tibetstuff einem gerade zuviel klimbim ist, dann versuch es dochmal mit zen oder halt irgendwas anderes.. (in der neuen yoga aktuell sind interessante artikel über tantra und yoga & bondage!) ... gassho, namaste, om namah shivaya, oi shanti! der brunx